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03.02.2016

ISDN-Abschaltung:
Endgeräte und TK-Anlage beibehalten?!

Mehr und mehr ISDN-Anschlüsse werden abgeschaltet und durch die neuen „All-IP“-Anschlüsse ersetzt.
Bis 2018 soll der Abbau deutschlandweit komplett vollzogen sein, dann ist „echtes“ ISDN Vergangenheit – wenn auch behelfsweise noch mit simuliertem ISDN gearbeitet wird, bis alle TK-Anlagen entsprechend aktualisiert bzw. ausgetauscht wurden. Seit Anfang dieses Jahres werden nun bereits endgültig keine Anschlüsse auf Basis der ISDN-Technologie mehr neu in Betrieb genommen, was final der Anfang vom Ende dieser Technik sein dürfte.

Nahezu täglich führen wir Beratungsgespräche zum Thema ISDN-Abschaltung und dem Quasi-Nachfolgestandard „SIP“.

Immer wieder wird uns dabei die Frage gestellt, ob denn die vorhandenen Endgeräte oder auch die Telefonanlage beibehalten werden kann oder nicht.
Hierzu nachfolgend einige stichpunktartige Antworten, vereinfacht ausgedrückt und verallgemeinert für Firmen-Telefonanlagen. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel:

  • Endgeräte können nur beibehalten werden, wenn auch die Telefonanlage selbst beibehalten wird (siehe nächster Punkt). Vorhandene Endgeräte sind nicht mit neuen Telefonanlagen bzw. den neuen Technologien kompatibel.
  • Telefonanlagen könnten beibehalten werden, sofern seitens des Netzbetreibers eine Umstellung auf simuliertes ISDN erfolgt. Wir raten von diesem Weg ab, da simuliertes ISDN nur eine vorübergehende Lösung sein sollte und von der technischen und tariflichen Gestaltung sehr unflexibel ist. Es entstehen nicht unerhebliche monatliche Mehrkosten. Weiterhin ist darauf zu achten, dass bestimmte Endgeräte hinter der vorhandenen Telefonanlage nicht mehr funktionieren werden, dabei ist Vorsicht geboten! Empfehlenswerter ist die Umstellung auf eine Telefonanlage nach dem neuen SIP-Standard.
  • Telefonanlagen könnten auch dann beibehalten werden, wenn bereits eine Unterstützung der SIP-Technologie enthalten oder nachrüstbar ist.
  • Unter dem Strich empfehlen wir, den Aufbau der Telefonanlage nach dem SIP-Standard vorzunehmen. Denn dieser stellt sicher, dass Rufnummernanbieter, Telefonanlagen-Hersteller und Produzenten von Endgeräten herstellerübergreifend miteinander funktionieren.
  • Hält man sich also an Komponenten bzw. Hersteller, die den SIP-Standard einhalten, müssen zwar jetzt noch einmal neue Endgeräte gekauft werden (selbst wenn diese noch relativ neu sind), zukünftig können dann jedoch auch einzelne Komponenten, nur die Telefone oder nur die Telefonanlage ausgetauscht werden.

Gerne steht Ihnen unser Team zur detaillierteren Beratung zur Verfügung – sprechen Sie uns an!

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