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04.03.2015

ISDN-Nachfolger „ALL-IP“:
Was ist das?

Das Ende des ISDN-Zeitalters rückt unaufhaltsam näher.
Die Deutsche Telekom stellt bis zum Jahr 2018 alle bisherigen Telefonanschlüsse auf die neue All-IP-Technik um.
Teilweise wird den Kunden sogar mit der Kündigung und Abschaltung ihres Anschlusses gedroht, sollte nicht kurzfristig ein Umstieg zur neuen Technik stattfinden.
Oft werden wir daher in letzter Zeit gefragt, was es mit dieser neuen Technik genau auf sich hat.

Internet-Protokoll „IP“ als Basis für die Kommunikation
Um die Antwort auf diese Frage zu verstehen ist es wichtig zu wissen, dass die Kommunikation in modernen IT-Netzwerken über das sogenannte „Internet Protokoll“ (kurz „IP“) stattfindet.
Das heißt konkret, dass beim Surfen im Internet oder auch beim Zugreifen auf im Firmennetzwerk abgelegte Dateien ein Austausch vieler kleiner IP-Datenpakete stattfindet, bis die auszutauschenden Daten vollständig übermittelt wurden.
Datenpakete werden folglich nur ausgetauscht, wenn dies technisch von Nöten ist.

Sprachkommunikation zukünftig auch über IP
Bisher, bei den aktuell vorhandenen ISDN- und Analog-Anschlüssen, wird die Sprache eines Telefonats über eine separat geschaltete Leitung transportiert, die vereinfacht gesagt immer nur darauf wartet, für ein Telefonat genutzt zu werden – in der übrigen Zeit liegt sie brach.
Diese separate Leitung benötigt eigene Technik, die nun aus Platz- und Kostengründen abgeschaltet werden soll.
Folglich wird zukünftig die zu übermittelnde Sprache von Telefonaten ebenso wie beispielsweise Internet-Seiten in viele kleine IP-Datenpakete aufgeteilt und dann über die sowieso überall verfügbare Internet-Verbindung transportiert – parallel zu den anderen Daten, die gerade über diese Verbindung abgewickelt werden.

Sprachqualität?
Da nun die Sprache von Telefonaten und normaler Internet-Nutzung parallel über dieselbe Leitung laufen und hierbei auch Teile des öffentlichen Internets genutzt werden, stellt sich die Frage nach der Sprachqualität.
Diese Frage stellt sich zu Recht, gab es doch in der Vergangenheit oft schlechte Erfahrungen mit der so genannten Internet-Telefonie oder auch Voice-over-IP (VoIP) genannt.
Doch natürlich gibt es Mechanismen, die Sprachqualität zu garantieren, indem zum Beispiel IP-Pakete von Telefonverbindungen im Vergleich zu Paketen des normalen Internet-Surfens bevorzugt weitergeleitet werden, damit es nicht zu Aussetzern kommt.
Dieses Verfahren nennt man Quality-of-Service (QoS) und es ist ein wichtiger Baustein der neuen All-IP-Welt.

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